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  • Maria

Wie Widerstand im Change Prozess genutzt werden kann

Aktualisiert: 24. Aug. 2021


Veränderungen sind in Unternehmen allgegenwärtig. Insbesondere in der heutigen Zeit stetigen Wandels ist es für Führungskräfte und Mitarbeitende von Bedeutung, gut mit Veränderungen umgehen zu können.


Die Besonderheiten im Change Prozess liegen in der Berücksichtigung zweier Aspekte:


  • Das persönliche Empfinden

  • Die Vorgaben der Organisation


Diese gilt es zu berücksichtigen und im Idealfall gut zu vereinbaren.


Dabei entsteht nicht selten Widerstand: Dieser ist eine natürliche Reaktion auf Veränderungen und schützt vor unnötigen oder negativen Auswirkungen. Aus der richtigen Perspektive kann er durchaus als positiv wahrgenommen werden:


  • Widerstand zeigt auf, dass die bevorstehende Veränderung ernst genommen wird. Würde kein Widerstand entstehen, rechnet womöglich niemand mit einer tatsächlichen Umsetzung.

  • Zudem bringt Widerstand Energie ins Geschehen.

  • Wird Widerstand gut aufgegriffen, liefert er wertvolle Informationen über Bedürfnisse, Risiken und Fehlentwicklungen.


Hinter dem Widerstand verbirgt sich häufig Angst und die Frage:


„Sind die eigenen Fähigkeiten ausreichend, um mit der neuen Situation zurechtzukommen?“


Jedoch wird dies in den seltensten Fällen so benannt oder ausgesprochen.

Führungskräfte, die sich darüber bewusst sind, können dies aufgreifen und ihren Mitarbeiter*innen unterstützend zur Seite stehen und rechtzeitig reagieren. Dabei gilt:


  • Ängste wahrnehmen

  • Zweifeln mit sachlichen Argumenten begegnen


Wird der Widerstand nicht ignoriert, können Bedürfnisse berücksichtigt, Risiken abgeschätzt und Fehlentwicklungen entgegengewirkt werden.


Dies erhöht letztendlich die Erfolgschancen für ein anstehendes Change Projekt.